Dienstag, 18. März 2014
Trekking in den Meratus Bergen
Hab Glueck, Frauchen uebernimmt mal wieder. Am naechsten morgen gibt es nochmal ein leckeres fruehstueck in unser hotel in kumai, aufgeweichtes suesses toastbrot mit ruehrei ( pfuideivel ) und danach werden wir zum flughafen gebracht. Als wir am flughafen angegekommen sind wurde uns gesagt das unser flug nach banjarmasin gestrichen wurde... wie sagt mein schatz immer so schoen, dass ist indonesien ;-) Unsere airline hat sich sich aber so gut es ging um uns gekuemmert und wir sind statt zwei tage spaeter, fuenf stunde spaeter von kumai losgeflogen, aber mit ein riesen umweg. Erst sind wir von kumai nach java geflogen und von java nach banjarmarsin. Da wir dadurch viel spaeter in banjarmasin angekommen sind, mussten wir mal wieder eine nacht dort verbringen und am naechseten morgen ging endlich unser naechstes abenteuer nach loksado los, wo wir ein trekking im dschungel machen wollen. Aber bis wir in losksado angekommen sind hatten wir eine abenteuerliche fahrt. Erst wurden wir zu einen bus terminal gebracht, wo es hiess das wir erst losfahren wenn es fuenf leute sind.... nagut warten ist angesagt, aber nach zwei stunden warten ging es dann los. Zwischdurch hat unser fahrer immer noch ein paar locals eingesackt, so dass sich unser kleiner bus immer mehr gefuellt hat. Nach ein paar pausen und ein lunchstopp, haben wir nach 3 stunden erstmal kandagan erreicht. In kandagan wurden wir wieder an einen busterminal abgesetzt und da wurde uns gesagt, dass erst wieder morgen taxis nach loksado fahren. Dann sind wir erstmal mit sack und pack losgegangen und haben ein stopp an ein shop gemacht und da wurden wir von zwei netten loclas die in den shop gearbeitet haben, mit ihren mopeds zu der stelle gebracht wo wir evtl. weiter nach loksado gebracht werden. Zwei suesse maedels die gerade schulschluss hatten, haben uns endeckt und haben versucht mit uns englisch zu sprechen, die waren so niedlig. Und wie es immer so schoen ist in indonesien, hat sich hunz und kunz um uns versammelt und es wurde ein foto nach den anderen geschossen. Vor uns stand ein baum mit sternfruechten und die kleinen maedels haben uns erstmal ein paar sternfruechte geflueckt, hmmm lecker. Ich hatte den maedels kugelschreiber geschenkt und sie haben sich darueber so sehr gefreut, so dass mir eine von ihnen ihr armband geschenkt hat. Nach ca. eine stunde warten, hat ein local mit seinen jeep angehalten und er hatte gesagt das wir hinten auf sein ladeflaeche mitfahren koennen, herrliche fahrt. Loksado liegt in den bergen, dadurch sah alles mega schoen aus um so hoeher wir gefahren sind. Als wir in loksado angekommen sind, haben wir uns ein hotel ausgesucht was zwischen zwei fluessen stand. Wir mussten erst ueber ein paar provisorischen bambusbruecken laufen bevor wir in unser hotel angekommen sind.... es sieht da alles so schoen idylisch aus. Am gleichen tag haben wir uns noch ein guid gebucht, damit wir gleich am naechsten morgen um neun unser trekking starten koennen. Vor uns liegen 3 tage und 2 naechste bei den dayaks. Unser guide sagte uns das wir die ersten zwei tage ca. jeweils 7 stunden trekking machen werden und am dritten tag ca. 4 stunden. Wir legen uns frueh hin, damit wir fit fuer unser trekking sind. In der nacht hat es extrem gewittert und geregnet und am naechsten morgen als wir wach geworden sind, sah es auch noch nicht besser aus mit dem wetter. Ich hatte ein bisschen bedenken, dass es scheisse wird, aber als uns unser guide abgeholt hat, hat sich das wetter beruhigt. Wir haben noch lecker bei den locals fruehstueck gegessen, uns mit wasser eingedeckt, fuer die naechten tage etwas fuer unser lunch gekauft und zigaretten als geschenk fuer die dayaks und los ging es.... Mein ERSTES trekking! Nach fast einer stunde fast nur bergauf ueber wurzeln und paar hintereinander mal ausrutschen, da der boden so aufgeweicht war durch den regen, war ich schon fix und fertig. Ich war der meinung das halte ich nicht durch, null condition. Unser guide war immer so witzig dabei wenn er gelacht hat, wenn er gesehen hat, dass ich so ausser puste war. Aber er war so lieb und hat ab und zu mit uns eine kurze pause gemacht und dann ging es auch wieder ;-) Zwischendurch hat es immer wieder ein bisschen geregnet, erst sind wir durch ein stueckchen wald gelaufen, dann kam ein ein bambus dschungel und danach waren wir im dschungel. Wildlife haben wir leider nicht gesehn, ausser ein paar gibbons und viele voegel haben wir gehoert. Fruechte haben wir oefters gehabt, einmal haben wir lecker mango aus dem dschungel gegessen, ganz anderes geschmack aber koestlich. Nach ca. 5 stunden und ca. 4 Pausen haben wir doch schon das erste dorf bei den dayaks erreicht. Die dayaks waren sehr verhalten, gegenueber den anderen loclas die man so in den normalen doerfen oder staedten trifft. 12 familien haben in diesen dorf gewohnt. Wir sind davon ausgegangen das die dayaks alle zusammen in einen longhouse wohnen, so wie es damals war, oder so wie es auch im buch stand, ganz so ist es aber nicht mehr. Einige familien haben schon ihre eigene haeuser. Wir mussten dann ertsmal warten bis der chef von diesen dorf vom reisfeld gekommen ist. Bei dieser familie durften wir dann zusammen mit unser guide in ihren haus schlafen. In der zeit als wir auf ihn gewartet haben, haben uns die dayak people erstmal beobachten und nach und nach haben wir doch noch ein laecheln bekommen. Jede menge kleine mini schweine, huehner und hunde sind ueberall im dorf herum gelaufen. Viele dayaks sind auch mit ihren geflechteten koerben auf den ruecken aus dem dschungel gekommen. Als der chef vom reisfeld gekommen ist, hat uns seine frau ein leckeres abendessen gemacht, nach kurzer zeit haben wir auch schon unser nachtlager in sein haus auf den fussboden zurecht gemacht (fuer mich war es das erstemal auf den fussboden zu schlafen) Nachdem wir uns hingelegt haben, wurde das dorf erstmal richtig wach, musik wurde erstmal volle pulle angemacht ....am naechsten morgen wurden wir von den schweinen geweckt, die sich was zurecht gegrunzt haben... dann gab es fruehstueck, kugelschreiber und suessigkeiten an den kids verteilt, die familie haben wir dann noch bezahlt, umgerechnet ca. 10 euro und weiter ging unser trekking. Dieses mal hat die sonne geschien und wir hatten am anfang gleich eine schlange. Sie ist sehr giftig , der kof war rot und der rest ist in blau ueber gegangen. Im maul war noch ein kleiner vogel. Vor kurzen hat so eine schlange im nachbardorf 2 leute getoetet. Der trekking tag ging nicht so oft bergauf, gott sei dank ;-) Gegen mittag sind wir mal wieder an ein fluss mit einer haengebruecke angekommen, da haben wir erstmal unsere lunchpause gemacht. Schatzi und ich haben uns komplett mit sachen im fluss gelegt, das war so herrlich.... und unser guide hat fuer uns in der zeit ein grosses bambusrohr abgehackt, dann hat er ein feuer gemacht und im bambusrohr hat er flusswasser gekocht. Dann hat es bananenblaetter zu einer tuete geformt und darin haben wir unser nudeln gegessen, mittagessen mal anders. Nach unser mittagspaeuschen sind wir spaeter durch zwei doerfer gegangen. Dort haben frauen zimt gehobelt und zum trocknen in die sonnen gelegt, erdnuesse wurden in grossen schalen getrocknet und frauen haben koerbe geflechtet, war schoen anzusehen. Dschungeltrekking war das an diesen tag irgendwie nicht, aber wir hatten eine schoene aussicht ueber die berge und ein wasserfall hatten wir, da musste mein schatz erstmal reinspringen. Nach ca. 6 stunden sind wir in unser naechstes dorf angekommen, wo wir wieder uebenachteten. Die dayaks in diesen dorf war auch wieder sehr verhalten, dass erste dorf hatte uns besser gefallen. Aber dafuer hatten wir einen schoenen sonnenuntergang hinter den bergen. Wir haben bei der familie von unseren guide im wohnzimmer, mit der grossmutter, der tante und unseren guide geschlafen, natuerlich wieder auf dem boden wie alle dayaks. Um acht ging unser heimweg nach loksado zurueck, das trekking war nochmal richtig schoen. Wir sind ueber viele haengebruecken, wo man dachte das sie jeden moment auseinender brechen und durch viele kleine fluesse gegangen. Nach drei stunden erreichten wir wieder loksado. Ich hatte viele blasen, da meine neuen trekkingschuhe nix ausgehalten haben, ich habe sogar ganz oft meine sohle verloren, die unser guide mit bambus wieder befestigt hatte, meine schuhe habe ich ihn dann zum schluss geschenkt. Angekommen in unser hotel, da haben wir uns nur nochmal frisch gemacht und ab ging es mal wieder weiter mit dem taxi zurueck nach banjarmasin. Wir wir haben uns dafuer entschieden das wir die letzte woche nochmal auf dererwan verbringen, bei unseren schildis auf den suessen kleinen inseln. Haben unsere flug leider erst zwei tage spaeter buchen koennen, da alle flieger voll sind, also muessen wieder zwei naechste in banjarmasin verbingen. Eine nacht haben wie schon geschafft.... heute haben wir dann mit einen boot zu einer affenstation ueberbrueckt, makaken die so frech sind. Ansonsten noch durch das bunte Stadttreiben gewuehlt und das war es auch schon. Morgen frueh gehts weiter.... jute nacht

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unsere englisch "praktikantinen"

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auf den weg nach loksado

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erste trekkingtag - mit decke im dschungel ;-)

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zwillinge

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nahrungsaufnahme

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im ersten dayakdorf

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smile

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dayakdorf

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in den bergen

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waldbewohner

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ueber 7 bruecken musst du gehen

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zimtherstellung

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lecker reis :-)

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erfrischung pur

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1. der kochtopf

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2. der teller

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3. es wird serviert

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4. mahlzeit

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schuhreparatur mit bambusband

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elfenhaft schwebt sie hinueber

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<3

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oleeeee

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sunset

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unser schlafquartier-boden

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die kueche

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dschungel mango

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trekkingprofis ;-)

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alles voller rambutan

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longhouse der dayaks

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haelt schon irgendwie

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unbeschwerrte kindheit

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vor unseren balkon

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haare liegen

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hey gib was ab

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sweety

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was geht ab

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naschkatzen

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laeuse raus, schwaenzchen hoch

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wir holen mal was suesses