So geschafft, endlich sind die mutschekiepchen wieder vereint :-)
Da mein schatz keen bock hat das tagebuch weiter zu schreiben, uebernehme ich das mal fuer ein paar zeilen.
Nach meiner 40 stuendigen hinreise mit extrem viel hindernissen komme ich endlich in kuala lumpur an. In frankfurt wurde gestreikt, nichts ging mehr, wir wurden dann mit einem bus nach duesseldorf gebracht und nach 7 stunden ging mein flug endlich nach dubai. Alles ging sein lauf in dubai... ab in den naechsten flieger und zack das naechste hindernis....3 ½ stunden standen wir auf der startbahn, da es aufeinmal extrem neblig war. Aber dann ging es weiter und endlich bin ich bei mein schatz in kuala lumpur angekommen. Die nacht war kurz, da es schon 5uhr mit den naechsten flieger nach BORNEO balikpalpan weiter ging und von da aus ging es weiter mit einer propellermaschine nach berau. Es war echt krass von oben anzusehen wieviel mienen es auf borneo gibt, wo spaeter palmenplantagen angebaut werden. Es gibt auch schon mega viele palmenplantagen, der regenwald nimmt immer mehr ab... was fuer eine schande. Es wird hier auch keiner stoppen koennen, es geht wie immer nur ums geld. Aber die locals koennen ja nichts dafuer, sie muessen hier ja auch von irgendetwas leben. Also angekommen in berau, haben wir erstmal ewig und voellig kaputt ein zimmer gesucht. Nachdem wir endlich ein hotel gefunden haben, hat mein schatz endlich seine heiss geliebte leberwurstbemme gegessen, die ich fuer ihn mitgebracht habe ;-) Am naechsten morgen wurden wir bei einer lustigen taxifahrt nach tanjung batu gebracht. Von da aus wurden wir mit einem speedboot zu einer kleinen insel gebracht-derawan...WOW – WELCOME in PARADISE...fuer mich war es das erste mal das ich so eine kleine vertraeumte insel gesehen habe, mit viele bunten holzhaeuser, wo die lieben netten locals drin wohnen und stegen mit holzhuetten direkt im meer wo wir uns eingenistet haben. Als wir vom steg aus ins meer geguckt haben, sahen wir ganz viele grosse wasserschildkroeten...wahnsinn :-) wir haben gleich unsere schnorchelsachen geschnappt und haben uns die turtles von ganz nahen angesehen und beruehrt... ein TRAUM, selbst babe hat sie noch nie so gross gesehen. Man kann hier direkt vor unsere huette wahnsinnig geil schnorcheln, mit vielen bunten fischen, nemos, moreenen, korallen, turtles uvm.... Die turtles kommen nach einiger zeit, nachdem sie das seegrass gefressen mit ihren kopf aus dem wasser, pusten ganz laut aus und tauchen wieder ab...die sehen so schoen aus
So der chef uebernimmt wieder das ruder.. sitzen hier auf unseren wasserbungalow und lassen die letzten tage revue passieren. Wir sind mit dem boot zum schnorcheln raus um das eigentliche highlight hier zu sehen. Manta rochen. Und wir sollten nicht enttaeuscht werden. In 1h hatte ich ca. 25 mantas. Die sicht zwar bescheiden, aber das ist nunmal so. Kein plankton, kein manta ;-) auch ein wundervollen tauchgang habe ich gemacht. Super intakte korallen, ein grosser schwarm barakudas, 4 manta rochen, eagel rochen und mal wieder unzaehlige schildis. Ein tauch und schnorchelparadies was schon sehr nah an malediven niveau reicht. Und zum glueck sind wir jetzt hier. Es ist ein flugplatz geplant und auch dann wird dieses paradies dem untergang geweiht sein. Man sieht schon ueberall wie verrueckt gebaut wird. Luxusresorts entstehen und das ist wie immer, der anfang vom ende.
Da wir zum tauchen von hier aus immer ca. 2h mit dem boot raus muessen und es schwierig ist in der nebensaison genug leute zusammen zu bekommen damit das boot nicht so teuer ist, entschliessen wir uns auf maratua ueberzusetzen. Da sind die tauchplaetze direkt vor der tuer. 2h horrorfahrt. Ein kleines miniboot und dann ueber die offene see. Mein schatz ist kreidebleich, aber auch das meistert sie wie alles ganz tapfer. Auf maratua angekommen, haben wir ein super idyllischen bungalow im wald und eine gechillte terasse ueber dem meer. Unsere landung ist auch ein abenteuer. Die see ist so unruhig und eine welle schwappt ins boot und schon ist alles nass. Wenigstens kippen wir nicht um. Abends machen wir fuer den naechsten morgen den tauchgang klar. Am naechsten morgen heisst es mal wieder um 6 aufstehen. Wir duesen mit dem moped zum divecenter und warten das es losgeht. Man haelt uns hin und nach 2h heisst es, man darf nur tauchen wenn man auch in dem resort wohnt. Die nacht kostet da 180 euro. Ich bin kurz vorm explodieren. Lange rede kurzer sinn, das war es mit tauchen. Es gibt noch eine deutsche tauchbasis da kostet aber der tauchtag 130 euro. Das ist mir zu teuer. Auf derawan hab ich fuer das tauchen 18 euro bezahlt und fuer das boot 30 euro. Also geht es am naechsten morgen wieder zurueck nach derawan. Lieber bezahl ich den locals hier die 18 euro, anstatt mein geld einen deutschen zu voellig ueberteuerten preisen in rachen zu werfen. Bevor wir losstarten haben wir noch ein superschnorcheln, drop off an der walll, tiefblaues meer mit schildis und riesigen fischschulen. Wahnsinn.
Auf derawan gehen wir morgens immer als erstes schnorcheln, dann ist ebe und die schildis sind noch nicht im seegras vor unseren bungalow, sondenr etwas weiter draussen im tiefern wasser und schlafen und ruhen in den korallen. Herrlich, das sieht so wunderschoen aus das riff. Alle moeglichen farben und formen tropischer fische und zwischendrinn die riesigen schildis. Man kann runter schnorcheln sich neben sie legen, sich von ihnen ziehen lassen oder einfach nur tolle bilder schiessen. Soviele, dann dazu noch so riesige und zutrauliche schildis hab ich mein leben noch nicht erlebt. Ein absolutes paradies. HIGHLIGHT! Mein schatz hat inzwischen auch schon sehr gut schnorecheln erlernt und kann sich inzwischen auch schon von den schildis ziehen lassen. Dazu kommen noch unzaehlige feuerfische, moraenen, blaupunktrochen und das beste SUPER INTAKTE KORALLEN. Auch wenn ich mich wiederhole, die Unterwasserwelt hier ist ein absoluter TOP SPOT! Nachmittags kommen dann die schildis zu unseren bungalow und grasen hier. Hier kann man ewigkeiten verbringen ohne das ein langweilig wird. Abends waren wir mit den rangers am beach und haben eine schildi bei der eiablage beobachtet. Sie braucht ca. 2h um das loch auszuheben, die eier zu legen, wieder einbuddeln und dann voellig entkraeftet zurueck zum meer. Waehrend sie das loch ausheben darf man sie nicht storen da es passieren kann das sie dann abbrechen. Also leise warten ohne licht und wenn die eiablage in gange ist, ist die schildi so unter trance das sie nichts mehr mitbekommt. Ca 60 eier, alle 3 jahre. 100 jahre koennen sie werden und ca genau so schwerr.
Einen Tag sind wir nach Kakaban, eine Insel mit einen See der voll ist mit Quallen, die aber im laufe der Jahre ihren Nesseln verloren haben weil sie keine Feinde haben. Schatzi ist nicht mit rein ;-)
Zum sonnenuntergang schwirren unzaehlige flughunde ueber die insel und wenn es nacht ist, sieht man im wasser magic plankton. Was will man mehr? Mehr geht nicht!!! Aus einen untergehenden paradies verabschieen wir uns fuer heute.
Es ist den letzten tagen einfach zuviel passiert, das ich unmoeglich alles hier wiedergeben kann.

harleqin shrimp

blaupunktrochen

mein unterwasserbus

monster

unser zu hause

Familienfoto

krokodilfisch

gibbon

manta

manta

manta

im quallensee

baracuda schwarm

blick vom balkon runter

unser bungalow aus der sicht einer turtel